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SaniTube saniert altes Asbestzementrohr DN 300 unter einer Fabrik


Hildburghausen ist eine kleine Stadt in Thüringen, Deutschland. Als viele der Trinkwasserleitungen installiert wurden, gab es in der Umgebung der Stadt nicht viel Neuentwicklung. Mit dem Wachstum der Stadt sind viele dieser Leitungen unter großen architektonischen Strukturen begraben worden, so dass sie im Schadensfall nicht mehr zugänglich sind. Dies war in Hildburghausen ab dem späten Frühjahr der Fall.


Als das Leck erstmals entdeckt wurde, machte sich der Bauherr daran, den Schaden so schnell wie möglich zu beheben. Der Hauptabschnitt des beschädigten Rohrs verlief jedoch zufällig unter einer Fabrik, und nach Rücksprache mit dem Unternehmen durfte die Stadt auf dem Grundstück nicht graben, und alle Gräben um das Grundstück herum durften nicht größer als 3 m x 3 m sein.


Angesichts der engen Bauvorschriften suchte der Kunde nach einem Produkt, das über die 250 m verlegt werden konnte, ohne mehr als zwei Gräben öffnen zu müssen, das aber auch keine großen Gräben für die Verlegung benötigte. Man entschied sich für SaniTube®, weil es nicht nur diese beiden Anforderungen überprüfte, sondern auch, weil es im Laufe eines Tages installiert werden konnte, wobei das Rohr kurz nach der Druckprüfung wieder eingesetzt werden konnte.


Zusätzlich zu den kleinen Gräben und dem begrenzten Arbeitsraum wurde bei der Reinigung und der Inspektion der Videoüberwachung eine Opferanode in der Nähe des Ausgangsgrabens gefunden. Diese können extrem gefährlich sein und das SaniTube® bei der Installation zerschneiden.


Aus diesem Grund mussten schnelle Entscheidungen über das weitere Vorgehen getroffen werden. Es wurde entschieden, dass die beste Vorgehensweise darin bestand, den kleinen Abschnitt des Rohrs mit der Opferanode herauszuschneiden und dann diesen frisch herausgeschnittenen Abschnitt durch ein Rohr zu ersetzen, das bei der Herstellung der Gräben entfernt wurde. Dieser Rohrabschnitt wurde dann mit externen Rohrschellen wieder mit dem Hauptrohr verbunden.


Warum CCTV wichtig ist


Obwohl SaniTube® keinen Klebstoff zur Aushärtung auf dem Host-Rohr benötigt, muss das Rohr frei von aufdringlichen Gegenständen sein, die es schneiden könnten.


Oftmals sind Dinge wie Opferanoden vergessen worden und können nur durch eine CCTV-Inspektion des Rohrs entdeckt werden. Hätte der Kunde in Hildburghausen keine Videoinspektion durchgeführt, hätte die Opferanode den Liner durchtrennt, was zu ernsthaften Problemen geführt hätte.

Nachdem der Opferknoten entfernt und das Host-Rohr an dieser Stelle wieder angeschlossen worden war, konnte das SaniTube® installiert werden. Die Auskleidung wurde problemlos durchgezogen, wieder aufgeblasen und die SaniGrip®-Kupplungen fest angezogen. Nachdem dies geschehen war, wurde eine Druckprüfung durchgeführt, und die Leitung wurde als wieder einsatzfähig eingestuft.


Bei der Wiederinstallierung des Hauptrohrs wurde ein zusätzliches Asbestrohr durchtrennt, um das freiliegende SaniTube® abzudecken, das nach der Installation des SaniGrip® verblieb. Wenn die Leitung schnell und sicher war, konnte das Rohr wieder eingesetzt werden.


SaniTube© Spezifikation


Wie es funktioniert


● SaniTube© besteht aus einer textilen Auskleidung und einer doppelseitigen thermoplastischen Beschichtung

● Geeignet für die Sanierung aller gängigen Rohrtypen von DN80 bis DN400

● Geeignet für eine Vielzahl an Medien: Trinkwasser, Abwasser, industrielle Anwendungen, Gas, Öl und Benzin

● SaniTube© wird über eine Standardwinde eingezogen und über eine Flanschkupplung wieder mit dem Hauptrohr verbunden.

Wichtigste Vorteile


● Sanierung von bis zu 3000 m in einem Zug - inkl. Biegungen bis zu 40°.

● Konstruktionslebensdauer von 50 Jahren

● Kein Harz, keine Imprägnierung und kein Aushärten erforderlich

● Hohe Druckbeständigkeit: Berstdrücke von über 35 bar ohne Hauptrohr und beständig gegen Vakuum

● Einfache Installation & keine Notwendigkeit für Spezialausrüstung



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